9. Juli 2014 Comments (0) Couture, Events

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Lena Hoschek verliebt sich in Afrika – Sommer Fashion Week 2014

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Nach der Fashion-Week ist vor der Fashion-Week und jedesmal muß sich Lena Hoschek neu erfinden. Gerade ich weiß nur zu gut wie schwer das ist. Während die Modebranche der Billigmarken plötzlich wieder die Animalprints für sich entdecken und irgendwo zwischen Retrocharme und Tussilook hängengeblieben sind ist Lena Hoschek schon wieder viel viel weiter. Diesmal hat sie uns ins Land der Sonne, Löwen und Savannen entführt und mit sehr bunten aber bekannt berühmten Retroschnitten begeistert. Ich sage bewußt begeistert.. denn im Vergleich zu allen anderen Fashionshows  des Tages, die ich natürlich noch auf „Queerlesque.de“ aufzeigen möchte, war Lena Hoschek absolut begeisternd. Afrikanische Prints mit roten, gelben blauen Ornamenten, detailverliebten Stickereien und Borten und geometrischen Mustern sind natürlich nicht für jedermann etwas und doch gab es einige wundervolle typische Lena Hoschek Schnitte und graniose Spitzenstoffe, dich ich sehr gerne mal ausführen würde.

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Schöne Kleider, Hot-Pants und Bleistiftröcke zauberten Sanduhr-Silhouetten, auf die Size Zero geplagten Frauenkörper, die diesmal in der Eissporthalle, über einen eher ungewöhnlichen Catwalk stöckelten. Im Gegensatz zum Mercedes Benz Fashion Zelt, das leider wegen der Fanmeile in die Halle verlagert wurde, bewegten sich die Models diesmal im großen „U“ durch die Halle. Einerseits hatte das eine gewisse Dynamik, anderseits den Nachteil, das die Modelle nur einmal an einem vorbeizogen. Allerdings möchte ich mich an der Stelle selber korrigieren, ein kleiner Prozentsatz konnte dann doch mit Rundungen glänzen – die der Fashion von Lena Hoschek so unglaublich gut steht. Andersherum sind die Stoffe allerdings eher suboptimal bei einer Größe ab XL. Bei den Farben und Prints wirken kräftigere Frauen wohl eher wie afrikanische Stammeshäuptlinge.

Doch zurück zu Lenas Serengeti Mode Abenteuer. Die wirklich herausragende Leistung des Hoschek’schen Fashion Hirns ist die Liebe zu den Details. Mode-Themen werden von Frisur bis zum hohen Hacken perfekt abgerundet. Üppige Perlenapplikationen und Schmuckgenüsse verschmelzen mit gewaltigen Haarprachten, die nur durch passende Tücher in Zaum gehalten werden konnten. Also man kann mir sagen was man will.. mir hat das gefallen. Klar…  muß Lena Hoschek den schmalen Grad zwischen Innovation und Wirtschaftlichkeit finden, gleichermaßen Mainstream aber auch Einzigartigkeit kombinieren und letztendlich ihrem Stil treu bleiben. Aus meiner Sicht ist ihr das PERFEKT gelungen und auch wenn ich die letzte Kollektion als ganzes und für mich optimaler fand.. so wäre mein Schrank nicht traurig, das ein oder andere Objekt der Begierde dieser Kollektion zu besitzen. Im übrigen kann man am Donnerstag, den 10.7. zum Sale nach Berlin Westend schlendern und die Sommerkollektion mit 30-50% Rabatten abgreifen…

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